GesangsunterrichtChorleitung

Sommerkonzert 2016 Kammerchor Gladbeck e.V. Weihnachtskonzert

Diana Petrova Darnea studierte Musiktheorie, Dirigieren und Klavier an der St. Petersburger Universität der Künste. Noch während des Studiums sammelte sie ihre ersten Erfahrungen damals als Chorsängerin in den besten Chorgruppen ihrer Heimat, unter anderem dem Staatlichen Philharmonischen Chor sowie professionellen Chören der russischen Orthodoxen Kirche.

Das Wunder der menschlichen Stimme beigesterte sie schon immer. Heute nimmt die Tätigkeit als Chorleiterin einen sehr wichtigen Platz in ihrem Leben ein. Diana Petrova Darnea versucht die Chortradition aus ihrer Heimat zu pflegen, wo der voluminöse Chorklang als Ersatz der Orgel in der Kirche verwendet wurde. Dementsprechend müssen die Stimmen trainiert und entwickelt werden, was sie mit der Hilfe einer intensiven Stimmbildung bei ihren Chöre erreicht. Auf der andere Seite versucht Diana Petrova immer auf den Geist der Zeit zu hören und die schönsten Melodien der modernen Musik für ihre Chöre anzupassen.

aktuelle Chorleitung

Besuchen Sie einfach die Proben der Chöre und schnuppern mal unverbindlich rein!
Infos auf den Webseiten der Chöre:

Die WAZ berichtete u.a.

Wunderschöne Stimmen

Kerstin Halstenbach

Was muss man eigentlich mehr bewundern? Die wunderschöne Stimme und das Temperament von Diana Petrova, die mit ihren russischen Volksweisen Bilder von bimmelnden Glöckchen an Pferdeschlitten und verschneiten Landschaften heraufbeschwor, die Lust weckten, fröhlich zu tanzen? Oder ihr Geschick, die Mitglieder des Kammerchores zu einem Klangkörper zu vereinen, der auch auf einer großen Opernbühne bestehen würde?

Auch die Dramaturgie stimmte: Der Chor leitete das Konzert a capella ein, das Bläserquintett beschwor instrumental Sehnsucht, Freude und Erwartung, um dann im Mittelteil die großartige Diana Petrova Darnea bei ihren russischen Weihnachts-Miniaturen kongenial zu begleiten.

Alles wunderbare Appetitanreger für die kraftvolle, berührende Messe in D op. 86 von Antonín Dvořák für Chor, Sopran-, Alt- und Tenor-Solo und Bläserquintett Molto Vento, dem Sophia Aretz (Flöte), Dennis Brenner (Oboe), Birte Jana Hagen (Klarinette), Emir Qirici (Horn) und David Avendano (Fagott) angehören. Von diesem jungen Ensemble dürfte man noch mehr hören, so gut sind die "Fab Five". 2014 belegte das Quintett beim Wettbewerb "Jugend musiziert" den 1. Platz.

Auch bei der Dvořák-Messe brillierte Diana Petrova in ihrer Mehrfachrolle als Chorleiterin und Sopranistin, Petra Klossek und Andreas Fischer übernahmen die weiteren Hauptpartien.

Neben den Darbietungen stimmte aber auch die Kulisse: Ihre gute Akustik und elegante Schönheit machen die Herz-Jesu-Kirche in Zweckel zu einem guten Ort, solche anspruchsvolle Musik richtig zu genießen.

WAZ 20.12.2015

Originalbericht »

Kammerchor Gladbeck begeistert mit seinem Sommerkonzert

Julia Haseloff

Temperamentvoll animierte Chorleiterin Diana Petrova die 17 Sängerinnen und Sänger zu einer großen dynamischen Vielfalt und deutlichen Aussprache, die aus den vier Stimmen des Ensembles eine klangliche Einheit formte. Auch das harmonische Zusammenspiel mit Pianist Denis Ivanov wurde schon bei den beiden "Old American Songs" von Aaron Copland deutlich, die vom Traum der amerikanischen Siedler erzählen und den Abend einleiteten.

Fülle an Stilelementen

Leonard Bernsteins "West Side Story" entführte die Gladbecker Zuhörer in das New York der 1950er Jahre, wo die zu rivalisierenden Banden gehörenden Tony und Maria von ihrer Liebe singen. Diese moderne Version von "Romeo und Julia" interpretierte der Chor mit einer Fülle an Stilelementen: mal traten hingebungsvoll die Tenor- und Bassstimmen in den Vordergrund, mal wechselten sich Sopran- und Altstimmen ab, mal schwebten hohe Soprantöne choralartig durch den lichten Raum, mal fanden alle Stimmen beschwingt und fröhlich zueinander.

Mit kräftiger Sopranstimme und charmanter Mimik verkörperte Dirigentin Petrova anschließend die kleine Barbara, die in Bernsteins Liederzyklus "I Hate Music" trotzig mit der Erwachsenenwelt ringt und feststellt: "I hate music, but I love to sing!" (Ich hasse Musik, aber ich liebe das Singen.) Ja, das spürte man.

Publikum ging beschwingt nach Hause

"Bravo, ausgezeichnet", freuten sich die Bässe in der Rolle von Professor Higgins über die richtige Aussprache des Blumenmädchens Eliza, gesungen von den Frauenstimmen: "Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen". Die schönsten Weisen aus dem Musical-Klassiker "My Fair Lady" forderten das Publikum am Ende des musikalischen Abends erst zum Tanzen und dann zum Träumen auf.

Ein wirklich gelungener Abend. Und welche schönere Anerkennung kann es für Musiker geben, als wenn die Zuhörer auf dem Nachhauseweg nach dem Konzert lächelnd die gerade gehörten Melodien summen.

WAZ 04.07.2014

Originalbericht »